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    Ich finde es ja gut wenn mit Steuergeldern sorgsam umgegangen wird aber wenn die wirklich meinen dass die damit Geld sparen weil keine Lizenzkosten entstehen sind sie auf dem Holzweg. Die Wartung von open source Projekten ist mMn deutlich aufwändiger als bei Proprietärer Software.

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      Ich denke es geht weniger darum, keine Lizenzen zahlen zu wollen, sondern eher sich nicht zu abhängig von einem Hersteller zu machen. ein Beispiel hierfür wäre Microsoft (MS). Wenn man sich bei der Mail Software für Exchange entscheidet bedeutet das, man braucht zusätzlich einige MS Server und ist dann auch auf Outlook respektive Office angewiesen. Bei Open Source Software kommt das seltener vor. Und sollte man mit einem Tiel des Produkts nicht mehr zufrieden sein z.B. mit Ubuntu als Desktop Lösung kann man genau dieses Produkt durch ein anderes ersetzen ohne einen Großteil der Umgebung verändern zu müssen.

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        Ja, auch. Beides wird ja geschrieben:

        Dies ist notwendig, um die wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von einzelnen Herstellern und Lizenzmodellen zu verhindern

        Du hast Recht aber ich denke die Pflege von open source und vor allem Individual Lösungen die genau nach Kundenwunsch kompiliert werden ist doch deutlich aufwändiger und “spezieller” als das einspielen eines Windows oder Office Patches.

        Dazu dann noch die Anwenderschulung von Mitarbeitern die an Produkte im Windowsumfeld gewöhnt sind. Ich weiß nicht. Ich finde es jetzt nicht unbedingt schlecht aber ich könnte mir vorstellen dass die das nicht ganz zu Ende gedacht haben.

        Gab es da nicht auch vor ein paar Jahren ein ähnliches Projekt in einem anderen Landkreis das total schief lief und dann wieder zurückgewunken wurde und letzten Endes dadurch total teuer war?

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          Meinst du vielleicht München? Hab da auch irgendwas im Hinterkopf.

          Allerdings sollte man bei Microsoft wirklich die Lizenzkosten nicht unterschätzen. Ich hatte mal das Vergnügen an einem MLP Seminar teilzunehmen. Das ist teilweise wirklich abstruss. Ich erinnere mich noch gut daran wie ich mit den Kopf zerbrochen habe ob, und vor allem wie, ich die Türklingel in der Firma lizenzieren soll.

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            Ich weiß nicht mehr genau wo das war aber München kann gut sein, ja.

            Die Story mit der Türklingel würde mich jetzt aber schon interessieren.

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              Ich möchte mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber das war halt damals mein Stand.

              Es reicht nicht nur eine Severlizenz zu haben, für den Zugriff auf diesen benötigt man CALs. Was CALs angeht, wenn man den Server abschaltet und das Endgerät kann seine eigentliche Aufgabe weiter ausführen, braucht man keine CAL. Beispiel Kassensysteme. Man hat eine Kasse, und einen Datenbankserver dahinter. Wenn man den Datenbankserver abschaltet ist die Kasse nicht mehr Nutzbar -> also braucht man eine CAL.

              Mein Fall mit der Türklingel war, dass diese über die Telefonanlage im Haus angeschlossen war. Alle Telefone konnten quasi wie eine Gegensprechanlage benutzt werden und auch die Tür über eine Nummer/Button öffnen. Die Telefonanlage war eine Software die auf einem Windows Server lief, war der Server aus, konnte man also nicht mehr klingeln. Die Lizenzproblematik ist aber am Ende im Sand verlaufen, hat keinen wirklich interessiert und ich habe auch wenig später die Firma verlassen.